Forellenangeln mit Spinnrute – Teil 3

Der Fluss als Lebensraum der Forelle und wie du lernst, ihn zu lesen

Dies ist Teil 3 meiner kleinen Artikelserie zum Forellenangeln mit der Spinnrute. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Besonderheiten einen Fluss prägen und wie das Wissen darum aus euch noch erfolgreichere Forellenjäger macht. Denkt stets daran, wenn ihr fühlt wie eine Forelle, dann werdet ihr sie auch finden…

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Die Forellenregion, Lebensraum der Bachforelle

Bei meiner Teilnahme am Kurs zur Prüfung für den sächsischen Fischereischein habe ich zum ersten Mal davon gehört, dass Flüsse von der Quelle bis zur Mündung in so genannte Leitfischregionen unterteilt werden. Vor allem Flüsse, die im Gebirge ihre Quelle haben, beginnen mit der Forellenregion. Es folgen flussabwärts die Äschenregion, Barbenregion, Brassenregion und die Kaulbarsch-Flunder-Region.

Wir der Name es vermuten lässt, ist die Forelle Leitfisch der Forellenregion. Klares, kaltes, schnell fließendes Wasser mit hohem Sauerstoffgehalt ist charakteristisch für diesen Flussabschnitt. Der Untergrund ist steinig und enthält kaum Sedimentablagerungen, große Felsbrocken können im Flusslauf liegen. Es gibt schnelle Strömungen und teilweise steile Gefälle. Diese Merkmale beschreiben gleichzeitig den idealen Lebensraum für unsere heimische Bachforelle. In dieser Region des Flusses findet die Bachforelle hervorragende Laichbedingungen, Nahrung und Schutz.

An die Forellenregion schließt sich flussabwärts die Äschenregion an. Hier werden die Steine im Flussbett kleiner, große Kieselbänke kennzeichnen diese Flussabschnitte. Außerdem gibt es mehr Pflanzen als in der Forellenregion. Das Wasser strömt immer noch recht schnell und enthält immer noch viel Sauerstoff. Die Übergänge scheinen oftmals fließend zu sein. Es kommt vor, dass Flussabschnitte deutliche Merkmale der Äschenregion aufweisen und auch Äschen beherbergen und sich flussabwärts erneut weitere der Forellenregion ähnliche Abschnitte anschließen.

Forellengewässer im Raum Chemnitz – Erzgebirge

Die Forellen- und Äschenregionen vieler Flüsse des Elbeflusssystems liegen in der Region Chemnitz – Erzgebirge. Von mir bisher befischt wurden die Forellenregionen folgender Flüsse:

  • Zschopau

  • Flöha

  • Preßnitz

  • Zwönitz

  • Große Striegis

  • Chemnitz

  • Schwarze Pockau, Rote Pockau, Pockau

  • Zwickauer Mulde

Die vorherrschende Salmonidenart ist die Bachforelle. In den 1850ern wurde die Regenbogenforelle aus den USA nach Deutschland gebracht und in unseren Flüssen ausgesetzt. Sie bevorzugt ähnliche Gewässerverhältnisse wie die Bachforelle, ist allerdings robuster und kommt auch in wärmeren, weniger klaren Flussabschnitten noch zurecht. Als Futterkonkurrent zur Bachforelle gilt sie teilweise als Gefahr für deren Bestände. Ich kann diese These aus subjektiven Beobachtungen bisher nicht bestätigen. Auf 20 Bachforellen fange ich etwa eine Regenbogenforelle. Letztere werden entweder vom Anglerverband in die Flüsse eingesetzt oder entkommen während Hochwassersituationen aus an den Flüssen gelegenen Forellenzuchtanlagen.

Über die Gewässerkennzeichen in Sachsen

Wenn man wie ich keinen alten Hasen als Angellehrer hat, der die umliegenden Gewässer wie seine buchstäbliche Fliegenfischerwestentasche kennt, dann bleibt einem nur der lokale Gewässerführer. Vom Angelverband Südwestsachsen Chemnitz, Elbe, Mulde e.V. gibt es jedes Jahr mit dem Fangbuch und dem Erlaubnisschein den aktuellen Gewässerführer. Dort findet man relativ unübersichtlich neben allerlei Teichen, Baggerseen und Dorftümpeln auch die Flüsse und Flüsschen der Region. Die Gewässer sind nach Regierungsbezirken geordnet, eine Methode, die dem Laien nicht recht weiterhilft. Wer kennt schon die Grenzen des Regierungsbezirks Zschopau zum Regierungsbezirk Annaberg und dergleichen? Die Kennzeichen-Logik folgt nun nicht etwa dem Fluss von der Quelle bis zur Mündung, sie orientiert sich am bereits erwähnten Regierungsbezirkwirrwarr. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat. Es wird sicher ein System dahinter stecken; allein es hat sich mir bis heute nicht erschlossen. So blättere ich auch nach Jahren noch wie ein Anfänger in meinem Gewässerverzeichnis und versuche zu erraten, welches Gewässerkennzeichen der Flussabschnitt trägt, in dem ich zu fischen gedenke. Die einzelnen Gewässerabschnitte mit ihren Kennummern werden durch mehr oder weniger eindeutige geografische Merkmale begrenzt. Das liest sich dann in etwa so: „…vom Wehr Floßmühle bis Straßenbrücke sowieso…“. Hm, klingt zunächst eindeutig, sorgt aber bei mir nicht selten für Verständnisprobleme, da ich beim besten Willen in keiner Karte und gleich gar nicht bei Google-Maps herauszufinden vermag, wo genau sich diese oder jene Straßenbrücke konkret befindet. Manchmal hat man Glück und findet direkt an der Angelstrecke an einem einsamen Baum ein Schild mit der Gewässerkennzeichnung. Nun ist es bei uns in Sachsen so, dass man vor dem Angeln ins Fangbuch neben Datum auch die Gewässernummer vortragen muss. Eine eigenartige Praxis, wenn man wie ich die besagten Gewässerkennzeichenprobleme hat. Stellt euch vor, ihr verlasst spontan den ersten Fluss und fahrt eine halbe Stunde weiter zum nächsten, nach dem Motto „neuer Fluss, neues Glück“. Bis ihr nun die richtige Gewässernummer ermittelt habt, vergehen wertvolle Angelminuten – euer Gewässerverzeichnis hat ja kein logisches System. Egal, wichtig sind die Beschreibungen der Gewässer und was man an Hauptfischarten erwarten kann. Die für mich wesentlichen Fischartenabkürzungen lauten Bf, Rf, Ä, Bs – selber raten macht schlau…

Wie der geneigte Leser sogleich richtig erkannt hat, handelt es sich um meine bevorzugten Fischarten Bachforelle, Regenbogenforelle, Äsche und Bachsaibling. Wo immer eine oder am besten mehrere dieser Abkürzungen auftreten, werde ich mein Wathosenbein hineinsetzen. Natürlich investiere ich regelmäßig in die, mit Verlaub gesagt, sauteuren Salmoniden-Erlaubnisscheine, um die interessanteren Forellen- und Äschenregionen unserer Flüsse beangeln zu dürfen.

Äußere Umweltbedingungen an und in Forellengewässern

Forellen sind erstaunlich anpassungsfähig was ihren Lebensraum „Fluss“ betrifft. Solange genügend Sauerstoff im Wasser vorhanden und die Temperatur nicht allzu hoch ist, können sie in einer Vielzahl von Umgebungen leben und demnach gefunden werden.

Indem wir mehr über die Umgebungen lernen, in denen Forellen sich aufhalten können, erhöhen wir die Chance auf einen erfolgreichen Angeltag. Ich halte es für den Schlüssel zum Erfolg, den Fluss lesen zu lernen, seine charakteristischen Sektionen zu erkennen und daraufhin entsprechende Fangtechniken einsetzen zu können. Am besten funktioniert das Lesen des Flusses, in dem wir versuchen, uns in das Wesen der Forelle selbst hinein zu versetzen. Aus ihrer Perspektive benötigt die Forelle genau drei Dinge zum Überleben:

  1. Nahrung (vom Land und aus dem Wasser)

  2. Schutz und Sicherheit (vor Fressfeinden und Umweltbedingungen)

  3. Komfort (angenehme Wassertemperatur, Schatten oder Überdachung)

Wenn sie diese drei Aspekte vorfindet, fühlt sich die Forelle wohl und sicher, ist dadurch aber entsprechend schwieriger zu fangen. Doch wenn wir wissen, welche natürlichen Gegebenheiten die Forelle unter welchen äußeren Bedingungen aufsucht, können wir der Forelle einen Schritt voraus sein.

Baumstümpfe, Gebüsche und überhängende Äste

Jegliche Art von Geäst am und im Fluss bietet gute Voraussetzungen, Forellen vorzufinden. Einen Teil ihrer Nahrung beziehen Forellen vom Land. Hauptsächlich Insekten stehen auf ihrer terrestrischen Speisekarte. Diese befinden sich entweder kurz über oder auf der Wasseroberfläche (was zur Technik des Fliegenfischens führte) oder aber sie fallen von überhängenden Ästen, Zweigen und Blättern in den Fluss hinab. Nah am Ufer stehende Bäume mit tief hängenden Ästen bieten also ein leckeres Insektenbuffet für die Bachforelle. An heißen Tagen bietet das Blätterdach zudem einen willkommenen Sonnenschutz.

Abgeknickte Äste oder teilweise in den Fluss gestürzte Bäume bilden hervorragende Strukturen auch unter Wasser. Das Wasser verwirbelt, kleine Beutefische können in Fallen geraten und so leichte Beute für die Rotgetupfte werden. Forellen lauern unter, vor, neben oder hinter im Wasser liegenden Ästen und Bäumen auf Nahrung. Gleiches gilt auch für Baumwurzeln von Bäumen, die teilweise im Flussbett stehen.

Steine, Felsen und Brücken

Forellen lieben Steine und Felsen. Jede steinige Struktur, die den Lauf des Wassers vom ebenmäßigen Normalfluss verändert, muss als potenzielle Forellenherberge betrachtet werden. In flachem Wasser sieht man charakteristische Steine teilweise über die Wasseroberfläche ragen. In tiefem Wasser sind Verwirblungen an der Wasseroberfläche oft ein Zeichen für die Strömung veränderte Steine im Fluss.


Forellen liegen vor, neben, hinter oder unter großen Steinen. Diese bieten ihnen zum einen Schutz, zum anderen können sie verdeckt vorbei schwimmender Beute auflauern. Speziell hinter großen Steinen bildet sich ein so genannter Strömungsschatten, der es der Forelle ermöglicht, sich mit wenig Energieaufwand an der gleichen Stelle aufzuhalten.

Entgegen älterer Lehrmeinungen hält sich die Forelle aber nicht ausschließlich im Strömungsschatten hinter Steinen auf. Vor allem in eher mäßig schnell fließendem Wasser liegen sie auch gern direkt vor Steinen oder seitlich davon. So haben sie einen besseren Blick auf Beute, die flussabwärts treibt.

Als nicht natürliches Hindernis im Fluss sind Brücken zu betrachten. Sie bilden in mehrfacher Hinsicht oft erfolgversprechende Strukturen. Brückenpfeiler, die im Flussbett eingegraben sind, verändern die Strömung ähnlich wie große Felsbrocken. Hinter einem Pfeiler flussabwärts finden Forellen einen angenehmen Strömungsschatten vor, in dem sie sich gern aufhalten. Direkt unter Brücken gibt es nicht selten tiefe Auswaschungen, die vor allem in ansonsten eher flachen Gewässerabschnitten von Forellen gern aufgesucht werden. Ein weiterer Pluspunkt für Brücken als potenzielle Forellenaufenthaltsorte ist, dass sie Schutz vor Angriffen aus der Luft bieten. Wo Kormoran und Fischreiher auf Forellenjagd gehen, bietet die Überdachung einer Brücke willkommenen Schutz von oben.

Gewässerbesonderheiten

Abgesehen von Baumstümpfen, Ästen, Bäumen, Steinen oder Felsbrocken, die den Lauf des Wassers beeinflussen, sind es spezielle Begebenheiten des Ufers und Flussbettes, die bevorzugte Aufenthaltsorte für Forellen darstellen.

Ausgewaschene Ufer

Je nach Bodenbeschaffenheit des Ufers und Strömungsgeschwindigkeit des Flusses kann es zu Auswaschungen im Uferbereich kommen. Vor allem bei weichem Untergrund, zum Beispiel lehmigen Uferböschungen, sorgt die stetige Strömung dafür, dass unter Wasser gelegene Uferbereiche ausgehöhlt werden. Dadurch entstehen ganz hervorragend geeignete Unterschlüpfe für Bachforellen.

Tiefe Kanäle oder Rinnen

Die unterschiedliche Beschaffenheit des Untergrunds sorgt auch im Flusslauf selbst für Strukturen. In Bereichen loseren Sediments oder weniger festen Gesteins können Strömungsrinnen entstehen. Diese verlaufen meist in Fließrichtung des Wassers und können regelrechte Kanäle am Grund des Flusses ausbilden. Diese sind tiefer als das restliche Flussbett und zeichnen sich durch geringere Strömungsgeschwindigkeiten aus – ideal für Forellen, um in energiearmer Haltung am Grund des Flusses zu liegen. Solche Rinnen finden sich bevorzugt an den Außenrändern von Flussbiegungen oder Kurven und sie können beachtliche Tiefen erreichen.

Löcher, Gumpen oder Pools

Erstreckt sich eine Auswaschung über einen größeren Teil der Flussbreite, spricht man von einem Pool, einem Loch oder einer Gumpe. Diese Löcher können sehr tief sein. Aus eigener Erfahrung möchte ich darauf hinweisen, dass selbst in harmlos wirkenden kleinen Flüssen, in denen Ihr bisher nur bis maximal Knietiefe gewatet seid, übermannstiefe Löcher vorkommen können. Nicht nur die Tiefe stellt eine Gefahr da, an diesen Stellen sammelt sich oftmals auch verrottendes Laub und Sedimente, so dass der Boden von einem schwer entrinnbaren Schlamm bedeckt sein kann.

Man sagt, dass sich in solchen Löchern gern kapitale Bachforellen aufhalten. Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gemacht, solche Löcher ganz gezielt mit speziellen Methoden zu befischen. Mit dem einfachen Spinner kommt man hier nicht weit, weil der nicht bis in die Tiefe vordringt. Ich versuche, mit tieftauchenden Wobblern und Gummifischen die Kapitalen zu überlisten. An dieser Stelle muss ich aber gestehen, dass es mir bisher nicht gelungen ist, bewusst eine kapitale Bachforelle aus solchen Pools zu angeln. Die wenigen Erfolge bisher verbuche ich als Zufallstreffer, denn ich habe keine spezielle Methode angewandt oder erst hinterher erkannt, dass ich gerade in oder über einem Loch gefischt habe. Ich werde meine Kenntnisse hierzu in Zukunft ausbauen. Beginnen möchte ich damit zu untersuchen, ob sich Anfang, mittlerer Bereich und Ende eines Pools unterschiedlich verhalten. Ich kann mir vorstellen, dass Forellen zum beispiel den flacher werdenden Schlussteil eines Pools besonders in der Morgen- und Abenddämmerung aufsuchen, weil sie dort weniger Sichtschutz haben, auf der anderen Seite Ihre Beute aber in einer schmaler zulaufenden Abflussrinne präsentiert bekommen. Pools entstehen oft am Fuße von Wasserfällen, vor und nach Wehren und im äußeren Radius von Flussbiegungen.

Wasserfälle, Wehre und Strudel

Alle Strukturen, die ein plötzliches starkes Gefälle verursachen, sind tendenziell Orte, an denen Forellen zu finden sind. Dabei nutzen sie die kombinierten Vorteile von zum Beispiel kleinen Wasserfällen aus: verwirbeltes oder steil fallendes Wasser spült überrumpelte Beutefische vorbei, am Fuße des Falles entstehen tiefe, sauerstoffreiche Pools und direkt vor einem Wehr oder einem natürlichen Wasserfall entstehen oft ebenso tiefere Pools, in denen das Wasser nicht selten besonders ruhig ist.

Forellen erleben in Strudeln und Wasserfällen ein Dilemma: es ist extrem einfach, Beute zu machen. Kleine Fische treiben oft halb bewusstlos durch einen Sturz oder die heftige Berührung an Felsblöcken vorbei. Andererseits kostet es viel Energie, sich in solch tosenden Abschnitten aufzuhalten. Deswegen findet man Forellen viel öfter nicht direkt in der starken Strömung oder Verwirbelung sondern etwas außerhalb, am Anfang oder Ende einer solchen Struktur, dort wo das Wasser trotz der umgebenden reißenden Strömung relativ ruhig fließt oder gar steht.

Mühlgräben


In der Region Chemnitz – Erzgebirge wurden seit der Besiedlung im Mittelalter zahlreiche Wassermühlen gebaut. Noch heute finden sich Mühl- und auch Bewässerungsgräben entlang unserer Flüsse. Meist sind diese ein paar hundert Meter lang und bieten ein hervorragendes Biotop für die Bachforelle. Obwohl meist sehr gerade verlaufend und auch sonst wenig Struktur enthaltend scheinen diese alten Mühlgräben die Forellen geradezu anzuziehen. Leider sind sie oftmals schwer zu beangeln, da sie zum Waten zu tief sind und an ihren Rändern stark zugewachsen. Doch an Stellen, wo man einigermaßen auswerfen kann, besteht immer die Chance auf einen plötzlichen Biss.

Fazit

Im Teil 3 meiner Artikelserie zum Thema „Spinnfischen auf Bachforelle“ habe ich den Lebensraum „Fluss“ unserer heimischen Forellen untersucht. Ich habe Euch gezeigt, wie man einen Fluss lesen kann, auf welche Strukturmerkmale außerhalb und innerhalb des Wassers man achten sollte und wie man dadurch auf Aufenthaltsorte der Forelle schließen kann.

Im nächsten Teil erfahrt Ihr, welche Taktik, Techniken und Köder zum Einsatz kommen, um die Forelle erfolgreich zu jagen. Bleibt dran, nur die Übung macht den Forellenmeister. Schärft Eure Sinne, nehmt Eure Umgebung, den Fluss, das Ufer achtsam und bewusst wahr. Auf diese Art entwickelt Ihr die Fähigkeit, Euch in die Forelle hineinzuversetzen. Und plötzlich spürt Ihr regelrecht, wo eine Forelle auf Euren Köder wartet…

 

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